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Sponsoren-Sternwanderung am Schuljahresende

 

Girls' Day und Boys' Day

Am 25. April 2013 konnten sich Mädchen der Klassen 8 über Berufe informieren, die von Frauen eher selten gewählt werden. Auch Jungen nutzten diesen Tag, um für Männer eher untypische Berufe kennen zu lernen.

Wozu eigentlich der Girls' Day und der Boys' Day?

Junge Frauen und junge Männer orientieren sich häufig an so genannten Frauen- bzw. Männerberufen. Obwohl viele junge Frauen technisch begabt sind, streben sie selten einen technischen Beruf an.

Junge Männer nutzen ihre sozialen Kompetenzen nur selten für eine Berufswahl. Männer fehlen in den Bereichen Erziehung und Pflege. Daher gibt es am Boys' Day die Möglichkeit, Kitas und Senioreneinrichtungen, aber auch andere interessante Berufsfelder zu erkunden.

 

Hier könnt ihr Erfahrungsberichte aus diesem Jahr nachlesen:

 

 

 

Bei GGG - der Gastro-Großküchen-Geräte GmbH

 

 

Um 07.50 Uhr begann der Arbeitstag mit dem Abstempeln einer Karte. So kann der Chef feststellen, wie lange jemand gearbeitet hat. Als Erstes werden dann gewöhnlich Aufträge sortiert und anschließend die benötigten Materialien aus dem Lager geholt.

An diesem Tag holten wir gegen 08.25 Uhr einen Gasherd, der von Erdgas auf Propangas umgestellt werden sollte. Dazu wurden die Brenner herausgeholt und die Düsen gewechselt. Da das Neugerät verrostet war, fotografierten wir es, um dem Kunden den Zustand zu dokumentieren. Brennerrohr und Brenner wurden dann wieder angeschlossen, mit einem Gasschlauch die Funktion überprüft, danach der Gasherd gesäubert.

Anschließend brachten wir gegen 09.30 Geräte zu einem Kunden und füllten einen Lieferschein aus. Zurückgekommen holten wir aus dem großen Lager einen weiteren Kühlschrank, um 10.45 ordnete ich Schrauben, Muttern und Scheiben nach Größe.

Nach einer Stunde unterbrach ich meine Arbeit und schaute zu, wie ein Motor in die Luftabzugshaube montiert wird: Erst werden die Längen gemessen, dann wird gefräst. Dabei muss ganz genau gearbeitet werden, da sonst später der Motor durchfallen würde.

Dann habe ich meine Arbeit fortgesetzt und weiter Schrauben, Muttern und Scheiben geordnet. Um 12.30 Uhr holten wir aus dem Lager eine Spülmaschine und noch weitere Sachen. Da wir die bestimmte Spülmaschine nicht finden konnten, riefen wir bei verschiedenen Mitarbeitern an und fragten nach, allerdings konnte uns niemand richtig helfen.

Um 13.00 Uhr war Mittagspause, danach habe ich die Schrauben, Muttern und Scheiben in ein Kleinteilemagazin eingeordnet. Gegen 14.00 Uhr überprüften wir draußen verschiedene Geräte (z. B. einen Weinkühlschrank, Pizza-Ofen und die Fritteuse eines Mitarbeiters). Danach, gegen 14.45 Uhr, fegte ich den Lagerkeller und das Treppenhaus und wir räumten Geräte, die von Gabelstaplern gebracht worden waren, in das Lager. Um 17.00 Uhr, kam noch ein Kunde, der ein ganz bestimmtes Ersatzteil für sein Gerät benötigte, das er mitgebracht hatte. Danach entsorgten wir den Müll.

Am Ende des Arbeitstages, um 17.10 Uhr, wurde die Karte wieder abgestempelt.

Ich fand den Tag sehr gut und würde den Girls´Day noch einmal in dieser Firma verbringen.

 

Nicole Panick, 8b

 

In der Waldschule des Märkischen Kreises

 

Ich wurde um 7:30 Uhr abgeholt, um dann ungefähr eine Stunde zum Kindergarten Altena zu fahren. Das Auto war bis zum Rand mit ausgestopften Tieren voll gestapelt, wie ich später erfuhr, nennt man das auch Tierpräparate. Als dann die Tiere ausgeladen wurden, blieb ich oben im Kindergarten, wo der Vortrag über die Tiere des Waldes stattfinden sollte. Diese waren von Feuerwehrleuten, Polizisten, Jägern und Förstern zur Waldschule gebracht worden, und von dort hatte man sie dann in ein Institut gebracht, wo sie lebensecht präpariert wurden: ein Igel, ein Buntspecht, ein drei Tage altes Rehkitz, ein Eichhörnchen, ein Dachs, ein Steinmarder, ein Wildscheinbaby, ein Fuchs, ein Waschbär, ein Hase, eine Elster, ein Stockenterich, ein Turmfalke und ein Eichelhäher.

Wir hatten dann eine halbe Stunde Pause und währenddessen hat Herr Dohmen mir erklärt, was die Waldschule macht und was überhaupt eine Waldschule ist. Die Waldschule will vor allem Kinder und Jugendliche wieder für den Wald und die Natur begeistern. Hier können alle interessierten Menschen– egal ob Kindergartenkind oder Erwachsener – etwas über den Wald und die Natur lernen. Um 09:00 Uhr begann der Vortrag: acht Kindergartenkinder waren da.

 

Hier eine Zusammenfassung: Das größte Tier im Wald ist der Hirsch, auf dem Kopf trägt er ein Geweih, das drei bis zehn Kilogramm schwer werden kann. Der Hirsch selber kann ein Gewicht bis zu 200 Kilogramm haben, in Nordrhein-Westfalen leben aber nur seine kleinen Verwandten, die Rehe. Das männliche Reh heißt Rehbock. Er trägt ein Gehörn auf seinem Kopf, dieses wird im Herbst abgeworfen. Jetzt im Frühjahr wächst ein neues. Wenn den Rehbock der Kopf juckt, reibt er ihn an einem Baum. Dadurch kann dieser beschädigt werden, deshalb werden Schutzzäune errichtet.

Der Turmfalke ist das schnellste Tier im Wald. Er kann im Sturzflug bis zu 300 km/h schnell werden. Seinen Namen verdankt er seinem Nist- und Jagdverhalten, denn er wird auch Rüttelfalke genannt.

Das Rehkitz riecht in den ersten paar Tagen nicht, damit es sich vor seinen Feinden, dem Fuchs und dem Wildschwein, verstecken kann. Daher - wenn man ein Rehkitz auf einer Wiese liegend versteckt im hohen Gras sieht - nicht anfassen, denn wenn es Angst hat, stellt es sich tot und rührt sich nicht mehr.

Der Igel rollt sich ja zusammen, wenn er Angst hat, aber manche Tiere – vor allem der Fuchs - haben im Laufe der Jahre herausgefunden, wie man ihn trotzdem jagen kann. Sie rollen die Igelkugel an eine Pfütze oder an einen Fluss, dort rollen sich die Igel wieder auseinander. Wenn man einen Igel findet, darf man ihm keine Milch geben, sondern muss ihn entweder zum Tierarzt oder zu einer Igelstation bringen.

Der Fuchs lebt in einem weitverzweigten Höhlensystem, das der Dachs gegraben hat. Dieser will aber eigentlich nicht, dass der Fuchs in der Höhle wohnt, denn dieser stinkt

Der Waschbär lebte in Amerika und hat seinen Namen den Indianern zu verdanken, denn er machte dieselbe Bewegung wie deren Frauen, wenn diese Wäsche waschen.

Das Wildschwein greift eigentlich nur an, wenn die Sauen Frischlinge haben. Dann sollte man die Augen schließen und sich stocksteif stehen bleiben.

Der, der für Recht und Ordnung im Wald sorgt, ist der Eichelhäher. Er warnt die Tiere, wenn etwas anders ist im Wald. Doch ganz so unschuldig, wie er aussieht, ist er eigentlich nicht, denn er stiehlt die Eier von Singvögeln und frisst deren Küken.

Man denkt, dass Elstern nur zwei Gefiederfärbungen haben, aber das stimmt nicht. Sie sind auch blau, grün und lila und sie stehlen wirklich, allerdings wollen sie die gestohlenen Dinge nur zum Spielen haben.

Nach dem Vortrag haben wir die Tiere wieder runter geschafft und sind in die Waldschule gefahren. Dort habe ich erfahren, wie der Luchs von den Alpen in den Harz gekommen ist, danach habe ich noch den Betrieb angeschaut und auf einer großen Waldlichtung, auf der eine Halle mit über 200 Tierpräparaten steht, ebenfalls angeschaut. Danach fuhren wir nach Hause.

 

Alina Tremmel, 8b