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Sponsoren-Sternwanderung am Schuljahresende

 

Ab Juli wieder für JuleA zuständig: Wolfgang Rochna

SeniorTrainer und Projektgründer Wolfgang Rochna, w.rochna@gmx.de,  Tel.02932-2 13 27
SeniorTrainer und Projektgründer Wolfgang Rochna, w.rochna@gmx.de, Tel.02932-2 13 27

Ein Projekt im Rahmen der Engagementförderung der Stadt Arnsberg

 

Juni 2017

 

Sehr verehrte „JuleA“–Interessenten und JuleA–Freunde!

 

Die letzten „JuleA“ – Kurse des Schuljahres 2016/2017 werden in Kürze beendet sein und daher ist wieder einmal der Zeitpunkt gekommen, Ihnen über den weiteren Fortgang des Projekts JuleA zu berichten.

 

Auch in diesem Rundschreiben können wir mit Fug und Recht feststellen, dass unser Projekt „JuleA“ nicht nur stark geblieben, sondern weiterhin gewachsen ist. Das liegt , wie wir auch im zurückliegenden Jahr erfahren haben, in erster Linie daran, dass das Projekt von seinen damaligen Gründern so präzise durchdacht und geplant worden ist und hierdurch eine gewisse Eigendynamik erhalten hat.

 

Im abgelaufenen Schuljahr haben die bisher beteiligten Schulen sämtlich wieder das komplette „JuleA“–Programm angeboten, und zwar überwiegend in dem Zeitraum zwischen Herbst – und Weihnachtsferien. Vereinzelt kam es dann aber auch wegen des großen Interesses sowohl der Jugendlichen, als auch der Senioren zu weiteren Kursen nach den Osterferien.

 

Die im letzten Rundbrief angekündigte Zusammenarbeit mit der Maristen–Schule (katholische Realschule in Recklinghausen) hat sich im abgelaufenen Jahr weiter verfestigt. Das Projektteam hat dort 3 Kurse begleitet und nach dem 3. Kurs der Schule die „JuleA“– Plakette als äußeres Zeichen der Zugehörigkeit auch dieser Schule zur großen „JuleA“ – Familie ausgehändigt.

 

Auch in Olsberg läuft das „JuleA“ – Projekt weiter,, nachdem – wie angekündig – die dortige Sekundarschule an die Stelle der ausgelaufenen Realschule getreten ist.

 

Die Realschule in Neheim führt zur Zeit den letzten JuleA – Kurs durch, bevor auch diese Schule ihren Betrieb zugunsten der Sekundarschulen einstellt.

 

Folgerichtig hat das Projektteam auch bereits mit der Schulleitung der Sekundarschulen Neheim Kontakt aufgenommen. Das Projekt stößt dort bei der Schulleitung auf großes Interesse. Man hat uns deutlich gemacht, dass man sich dort praktisch in der Nachfolge der Realschule Neheim sieht. Das Projekt muss in der Sekundarschule noch mit verschiedenen Gremien erörtert werden. Es sieht allerdings so aus, als sollte im 1. Halbjahr 2018 an der Sekundarschulen Neheim der 1. „JuleA“ – Kurs stattfinden.

 

Die Realschule Arnsberg führt im 2. Halbjahr 2017 zum letzten Mal „JuleA“ – Kurse durch, bevor auch diese Schule zum Schuljahresende 2017/2018 ausläuft. Das Projektteam wird deshalb nach der Sommerpause mit der Sekundarschule Arnsberg wegen der Fortführung der Kurse Kontakt aufnehmen. Erste Signale machen uns sehr zuversichtlich, dass auch dort das Projekt weitergeführt wird.

 

Die Verleihung des Preises der Bünting – Stiftung im Mai 2016 hat auch dazu geführt, dass „JuleA“ für den Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert wurde, der Anfang Dezember 2016 in Berlin verliehen wurde. Nach dem unserem Projekt keiner der Jury – Preise zuerkannt wurde, lag unsere Hoffnung noch bei der Nominierung für den Publikumspreis, der unter allen rund 600 Teilnehmern aufgrund der Grundlage der Stimmenzahl der bundesweiten Internet- Abstimmung ausgelobt wurde. Trotz der großen Konkurrenz auch mitgliederstarker Projekte und Organisationen konnte Julia sich mit dem 68. Platz in dieser deutschlandweiten Abstimmung durchaus sehen lassen.

 

Aufgrund des großen Erfolges, den das „JuleA“ – Projekt in Recklinghausen in der Zusammenarbeit zwischen dem dortigen AWO- Quartiersmanagement und der Maristenschule erzielen konnte, kam es im Frühjahr zu einer Anfrage der AWO Witten, die im Rahmen ihres Quartiersmanagements „JuleA“ an einer Wittener Gesamtschule durchführen möchte. Das Projektteam hat bei einer Fahrt nach Witten in einem ausführlichen Gespräch mit den Mitgliedern der Schulleitung und dem AWO- Quartiernanager das Projekt in Wort und Bild vorgestellt. Es wird nun in den schulischen Gremien beraten. Wir gehen davon aus, dass auch in Witten ab dem Jahr 2018 der Begriff „JuleA“ zum festen Bestandteil des schulischen Lebens an der dortigen Holzkamp – Gesamtschule werden wird.

 

Sie sehen, „JuleA“ ist weiterhin ein lebendiges, ein spannendes und verdienstvolles Projekt, für das zu arbeiten immer wieder Anlass zu Freude und Zufriedenheit ist.

 

Nun ein Wort des Projektteams in eigener Sache:

 

Seit Ende des Jahres 2016 ist es für uns, Charlotte Kätsch und Jens Christian Festersen, immer deutlicher geworden, dass wir beide insbesondere aus gesundheitlichen und familiären Gründen die Arbeit an dem Projekt „JuleA“ nicht mehr allzu lange würden durchführen können.

 

Im Hinblick auf die Bedeutung, die „JuleA“ für uns in den vergangenen Jahren gehabt und im Hinblick auf die große Freude und Befriedigung, die uns dieses Projekt bereitet hat, war für uns klar, dass wir uns aus „JuleA“ nicht mit ungewisser Zukunft für dieses Projekt zurückziehen könnten.

 

Vor diesem Hintergrund sind wir geradezu glücklich, dass einer der „Urväter“ und „Erfinder“ von „JuleA“, nämlich der Ihnen bestens bekannte Wolfgang Rochna sich in der Lage sah, aus der Ehrenamtspause, die er sich aus persönlichen Gründen nehmen musste, zurückzukehren und seine Kraft, Ideenvielfalt und Schaffensfreude wieder dem Projekt „JuleA“ widmen will und kann. Seit dem Frühjahr ist Wolfgang Rochna, der auch während seiner Pause von uns über alle wesentlichen Vorgänge um das Projekt informiert wurde, wieder Mitglied des Projektteams. Er hat auch bereits wieder an Kennenlerntreffen und Zertifikatsübergaben und auch an der Informationsveranstaltung für die Holzkamp- Gesamtschule in Witten teilgenommen.

 

Mit diesem glücklichen Umstand im Rücken können wir, Charlotte Kätsch und Jens Christian Festersen, mit dem Ende des Schuljahres 2016/2017 getrost und zuversichtlich unsere Tätigkeit für „JuleA“ einstellen.

 

„JuleA“ wird stark bleiben, sich weiter entwickeln und ausdehnen!

Diese Erkenntnis macht uns den Abschied etwas leichter.

 

Dass Sie auch in der zurückliegenden Zeit dem Projekt mit Ihrem Interesse die Treue gehalten und uns auch das eine oder andere aufmunternde und anerkennende Wort gegönnt haben, ist für uns Veranlassung, uns bei Ihnen ganz herzlich zu bedanken.

 

Mit den besten Wünschen für die Sommer- und Urlaubszeit

 

grüßt Sie

 

das JuleA-Projektteam

Das JuleA-Projektteam bis Juni 2017

Übergabe der Ehrenamtszertifikate am 17. Mai 2017

Übergabe der Ehrenamtszertifikate am 17. Mai 2017
Übergabe der Ehrenamtszertifikate am 17. Mai 2017
Sauerlandkurier, 31.05.2017
Sauerlandkurier, 31.05.2017

Jung lehrt  Alt: Es geht wieder los in Hüsten!

16.03.2017
16.03.2017

Kaum sind die Winterkurse erfolgreich abgeschlossen, stehen in der Realschule Hüsten schon wieder engagierte Schülerinnen und Schüler bereit, um im Rahmen von JuleA (Jung lehrt Alt) als Schülerlehrer etwaige Wissenslücken bei Interessierten der Generation 55+ zu schließen, und zwar in Handy-/Smartphone - und PC-/Tablet-Kunde oder in Urlaubs-/Situationsenglisch. Es gibt keine starren Unterrichtspläne. Der besondere Vorteil der JuleA-Kurse liegt vielmehr darin, dass mit den Senioren nur die Themen behandelt und "unterrichtet" werden, die sie selbst nach ihrem persönlichen Kenntnisstand und Bedarf für wichtig und wünschenswert halten. Die Kurse laufen über acht Unterrichtseinheiten (Dauer: eine Schulstunde) und sind für die Teilnehmer kostenfrei.

 

Die Realschule Hüsten beginnt, am Mittwoch, 15. März, um 13.15 Uhr mit dem Kennenlerntreffen und anschließender erster Kursstunde. Die Kurse finden dann, unterbrochen durch die Osterferien, jeweils am Mittwoch einer Woche zwischen 13.15 und 14 Uhr statt.

Interessierte der Generation 55+ können sich bis 8. Februar in der Geschäftsstelle der Engagementförderung der Stadt Arnsberg anmelden, unter 02931-54 83 367 oder I.Wobbe-Potofski@arnsberg.de

 

JuleA-Jahresbericht 2016

JuleA Jahresbericht 2016.doc
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Würdigung des JuleA-Projekts an der Städtischen Realschule Hüsten durch Parlamentarier Dirk Wiese

Passend zum Kursbeginn des Herbstkurses 2016/2017 würdigte der Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese das JuleA-Projekt an der Städtischen Realschule Hüsten, das nun in die 14. Runde geht.

 

Hintergrund ist die Nominierung des JuleA-Projekts für den Deutschen Engagementpreises 2016, der Anfang Dezember in Berlin überreicht werden soll. Die Städtische Realschule hofft hieran auch teilnehmen zu können, zumal sie bereits mit anderen Schulen den Johann Bünting Förderpreis am 20. Mai 2016 erhalten hat. Das Preisgeld wurde unter den Fördervereinen der sieben beteiligten Schulen im HSK aufgeteilt.

 

Beim JuleA-Projekt besuchen sogenannte Seniorschüler die Städtische Realschule Hüsten. Sie haben zuvor, unterstützt durch die Seniortrainerin Charlotte Kätsch und den Seniortrainer Jens Christian Festersen, ihr Interesse an bestimmten Themen bekundet und werden nun von Schülerinnen und Schülern der 9./10. Klassen der Realschule „unterrichtet“. Derzeit besteht eine große Nachfrage nach den beiden Kursen Handy/Smartphone sowie PC/Laptop/Tablet/IPad. In einem der vorangegangenen Kurse war auch das Fach Englisch bei den Seniorschülern nachgefragt.

 

Die Kurse finden außerhalb der Schulzeit der Schülerinnen und Schüler statt. In 1:1 Unterrichtsform erarbeiten die Lernpaare aus Jung und Alt in den Schulräumen den von den Seniorschülerinnen und -schülern individuell gewünschten Lernstoff. Ein JuleA-Kurs umfasst 8 Unterrichtseinheiten. Für beide Seiten stellt dies eine win-win-Situation dar. Seniorschüler erhalten Einblicke und Kenntnisse im Bereich neuer Medien und die Schüler erfahren durch die nun umgekehrte Unterrichtssituation, wie Lernen optimiert werden kann. Denn nur eine gute Erklärung und die praktische Umsetzung stellen einen Garant dafür dar, dass die Seniorschüler anschließend zufrieden nach Hause gehen können. Empathie-Vermögen in einen anderen Lerner hinterlässt bei den Schülern der Städtischen Realschule Hüsten Spuren, die dann umgekehrt im alltäglichen aber auch schulischen Bereich nutzbringend sein dürften. Dies ist umso mehr ein Beitrag dazu, dass man nicht für die Schule lernt, sondern fürs Leben.

 

Der Parlamentarier Dirk Wiese konnte sich nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Dr. Kleine ein Bild davon machen, dass JuleA von beiden Seiten, Schülern der Städtischen Realschule Hüsten und den Seniorschülern, sehr ernst genommen wird und man nach der Ansprache von Herrn Festersen und Herrn Wiese sofort zur praktischen Umsetzung schritt.

 

Von schulischer Seite werden die Schüler von Frau Hövetborn und Herrn Jacobs unterstützt und während des Projektzeitraumes begleitet. Am 14.12.16 wird dieser 14.Kurs mit einer anschließenden Zertifikatsübergabe enden.

 

Bei entsprechender Nachfrage, wovon auszugehen ist, wird sich der 15.Kurs im Januar anschließen.

 

Die Städtische Realschule Hüsten hofft auf eine rege Beteiligung zum Publikumspreis des Deutschen Engagementpreises aller, die sich mit der Realschule Hüsten verbunden fühlen.

 

 

Weitergabe des Preisgeldes der Johann Bünting-Stiftung durch das Projektteam von JuleA:

Schecks über je 750 Euro an sieben beteiligte Schulen!

Scheckübergabe in der Sparkasse: Ute Hövetborn von der Realschule Hüsten 3. von links
Scheckübergabe in der Sparkasse: Ute Hövetborn von der Realschule Hüsten 3. von links

Das Projektteam von JuleA gab das Preisgeld der Johann Bünting-Stiftung an die teilnehmenden Schulen aus dem HSK weiter.

 

Arnsberg/Hochsauerland. Über den Förderpreis 2016 der Johann Bünting-Stiftung, die generationenübergreifende, ehrenamtliche Projekte fördert, freute sich jetzt das „Jung lehrt Alt“-Projektteam (JuleA) aus Arnsberg. Schnell hatten sich die Ehrenamtler überlegt, den mit 5000 Euro dotierten Preis an die sieben beteiligten Schulen im HSK weiterzugeben.

 

So erhielten – dank des von Sparkasse Arnsberg-Sundern aufgerundeten Betrags – die Realschulen aus Arnsberg, Brilon, Hüsten, Marsberg, Neheim, Olsberg und Sundern jeweils einen Scheck über 750 Euro.

 

Als „Erfolgsmodell“ wurde JuleA von vielen Rednern in der kleinen Feierstunde beschrieben. Charlotte Kätsch vom Projektteam belegte dies mit eindrucksvollen Zahlen: So verzeichnet das Projekt, bei dem Schüler zu Lehrern werden und Senioren in Umgang mit Handy und Computer schulen, bis heute knapp 3000 Teilnehmer.

 

Der stellvertretende Landrat Dr. Michael Schult überbrachte die Glückwünsche aus dem Kreishaus und dankte den Teilnehmern und Unterstützern. Dieses Engagement, auch schon in jungen Jahren, verdiene Wertschätzung, so Dr. Schult. Arnsbergs stellvertretende Bürgermeisterin Rosemarie Goldner zeigte sich ebenso begeistert vom Projekt und konnte aus eigener Erfahrung berichten, wie bereichernd die Zusammenarbeit der Generationen bei JuleA sei. Es seien Begegnungen auf Augenhöhe. „Weiter so!“, war daher ihr Appell.

 

„JuleA ist eines der größten Projekte, die wir haben, und zeigt, wie aus einer kleinen Idee etwas wachsen kann“, schilderte Petra Vorwerk-Rosendahl von der Arnsberger Geschäftsstelle Engagementförderung, die auch an die Ideengeber und Anfänge des Projektes erinnerte und die gelungene Übergabe an die neuen Projektleiter Charlotte Kätsch und Jens Christian Festersen hervorhob.

 

Die beiden betonten schließlich, dass sie sich über die Teilnahme weiterer Schulen aus dem HSK freuen würden und als nächstes auch Kontakt zu den Sekundarschulen im Stadtgebiet Arnsberg aufnehmen wollen.

 

Info: Die Verleihung des Preises der Bünting-Stiftung hat auch dazu geführt, dass JuleA für den Deutschen Engagementpreis 2016 nominiert wurde. Der Preis wird Anfang Dezember in Berlin verliehen.

 

Foto und Text: Rebecca Weber/ Sauerlandkurier

 

Johann Bünting-Förderpreis für Projekt JuleA

Eine ganz besondere Auszeichnung erhielt das JuleA-Projekt (”Jung lehrt Alt”) am 20. Mai 2016: Der hoch angesehene “Johann-Bünting-Förderpreis”, dotiert mit 5000 €, ging an diese Maßnahme, an der unsere Schule seit Beginn des Projekts erfolgreich teilnimmt. Mit SeniorTrainerin Charlotte Kätsch nahmen je zwei Vertreterinnen der Realschulen Arnsberg, Hüsten und Neheim, stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen JuleA-”SchülerLehrer”, an der Preisverleihung im ostfriesischen Leer teil.

 

Der Johann Bünting-Förderpreis wird jährlich an zwei Preisträger – Einzelpersonen oder Gruppen – vergeben, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagieren und dabei zum Wohle des generationsübergreifenden Miteinanders wirken. Er ist mit je 5.000 Euro dotiert. Außerdem wird ein Sonderpreis von 5.000 Euro für ein Schulprojekt vergeben, um dessen Weiterführung zu gewährleisten.

Start eines neuen JuleA-Kurses am 06.04.2016

Verleihung der Ehrenamtszertifikate am 03.02.2016

Der am 11.11.2015 begonnene JuleA-Herbstkurs in Hüsten fand nun mit der Zertifikatsübergabe am 03.02.2016 seinen Abschluss.

 

Diesmal wurden im Beisein der SeniorTrainer Charlotte Kätsch und Jens Chr. Festersen sowie der SeniorschülerInnen 24 Ehrenamtszertifikate an die SchülerlehrerInnen verliehen.

 

JuleA (Jung lehrt Alt) ehrt 2500ste Projektteilnehmerin

Charlotte Kätsch (v.li.), Angelika Kneer (2500ste Kursteilnehmerin des Gesamtprojekts) und Stefan Köster, Direktor der Sparkasse Arnsberg-Sundern, am 11.11.2015 in der Städt. Realschule Hüsten zur Kennenlernstunde des neuen JuleA-Kurses.
Charlotte Kätsch (v.li.), Angelika Kneer (2500ste Kursteilnehmerin des Gesamtprojekts) und Stefan Köster, Direktor der Sparkasse Arnsberg-Sundern, am 11.11.2015 in der Städt. Realschule Hüsten zur Kennenlernstunde des neuen JuleA-Kurses.

 

Projekt an der Städt. Realschule Hüsten geht in die elfte Runde

Smartphone statt Brötchen - für die nächsten acht Wochen tauscht Angelika Kneer von der Bäckerei Kneer in Hüsten einmal die Woche ihre Backwaren-Spezialitäten gegen ihren Mini-Taschencomputer. Denn sie nimmt am Smartphone-Kurs des Projekts JuleA (Jung lehrt Alt) an der Städt. Realschule Hüsten teil. Innerhalb der Kennenlernstunde wurde sie als 2500ste Teilnehmerin im Gesamtprojekt der Schulen zwischen Marsberg und Recklinghausen geehrt.

16 Kursteilnehmer (Seniorschüler/innen) und 23 Schüler der neunten und zehnten Klasse (Schülerlehrer/innen) versammelten sich am Mittwochmittag, dem 11.11.2015, im IT-Raum der Städt. Realschule Hüsten, um den neuen Kurs innerhalb des JuleA-Projekts einzuläuten.

Seit 2008 sponsert die Sparkasse das Projekt JuleA

Charlotte Kätsch und Heidrun Techtmeier, seniorTrainerinnen und neben Jens Chr. Festersen im JuleA-Projektteam, begrüßten zudem Stefan Köster, Direktor der Sparkasse Arnsberg-Sundern, die JuleA seit Beginn des Projekts als Sponsor unterstützt. Stefan Köster hatte in diesem Zusammenhang das Vergnügen, die 2500ste Kursteilnehmerin Angelika Kneer zu ehren.

"Ich bin gespannt und lasse es einfach auf mich zukommen. Erst einmal werde ich Frau Kneer fragen, was sie gerne lernen möchte", beantwortet Denise Hermes die Frage, ob sie sich für ihre Position als Schülerlehrerin eine Art Plan zurechtgelegt habe. Denn sie wird in den nächsten acht Wochen Angelika Kneers Schülerlehrerin sein.

Jeder/Jedem Seniorenschüler/in werden ein bis zwei Schülerlehrer/innen der neunten und zehnten Klasse zugeordnet, um eine 1:1 Betreuung zu gewährleisten. Es gibt keinen "Lehrplan", vielmehr soll ohne Zwang und mit viel Spaß und Freude generationsübergreifend gelernt werden.

Win-win-Situation für Jung und Alt

Der JuleA-Kurs stellt eine Win-win-Situation dar. Denn während Angelika Kneer ihr Wissen im Umgang mit dem Smartphone pusht, kann sich Denise Hermes am Ende des Kurses auf ein Ehrenamtszertifikat freuen, das ihr nicht nur bescheinigt, sich bereits in jungen Jahren ehrenamtlich betätigt zu haben, sondern sich zugleich auch gut in der Bewerbungsmappe macht.

An der Städt. Realschule Hüsten findet das Projekt JuleA nunmehr zum 11. Mal statt - 405 Senioren haben sich bereits von Schülerlehrer/innen in den Bereichen PC, Smartphone/Tablet und Situationsenglisch schulen lassen. Insgesamt läuft das Projekt an 7 Schulen allein im Hochsauerlandkreis. Insgesamt zählt das Projekt daher auf 2500 Kursteilnehmer.

Text und Bild: Thora Meissner, Wochenanzeiger/lokalkompass vom 14.11.2015

Bescherung schon im Mai ?

Das fragte man sich kürzlich an der Realschule Hüsten, als nach erfolgreichem Abschluss des Frühjahrskurses des ehrenamtlich durchgeführten seniorTrainer-Projekts „JuleA“- Jung lehrt Alt sechsundzwanzig (!) SchülerlehrerInnen das staatlich initiierte Ehrenamtszertifikat durch ihren Schulleiter Herrn Dr. Kleine, die schulischen Projektbegleiter Lehrerin Frau Hövetborn und Lehrer Herr Jacobs sowie Charlotte Kätsch vom „JuleA“- Projekt überreicht bekamen. Damit endete der 11. JuleA-Kurs an dieser Schule mit nun insgesamt 361 Teilnehmern.

Das Ehrenamtszertifikat ist neben dem Vermerk im jeweiligen Schulzeugnis der beteiligten Jugendlichen der 9. und 10. Klassen der Nachweis für die erbrachte ehrenamtliche Tätigkeit  und zugleich Dokumentation der gezeigten sozialen Kompetenz und Teamfähigkeit.

Die Zertifikate hatten sich die SchülerlehrerInnen redlich verdient, da sie in ihrer Freizeit SeniorschülerInnen der Generation 55+ in den Fächern PC- und Tabletkunde, Handy- und Smartphonekunde sowie Situationsenglisch im 1:1-Unterricht über 8 Stunden (ca. 2 Monate) unterwiesen. Auch die Senioren hielten durch, so dass diese interessierten Lernwilligen am Ende des Kurses mit Hilfe ihrer Schülerlehrerin bzw. ihres Schülerlehrers weitaus klüger waren als zu Kursbeginn. Die rege Teilnahme der SeniorschülerInnen an der kleinen Feierstunde anlässlich der Übergabe ließ ihre Zufriedenheit mit dem Erlernten und die Wertschätzung ihrer SchülerlehrerInnen ersichtlich werden.

 

Kennenlernstunde am 25.02.2015

Am Mittwoch, 25.02.2015, kamen die neuen Seniorschüler, Schülerlehrer, die begleitenden Lehrer Ute Hövetborn, Gunnar Jacobs und die seniorTrainerinnen Charlotte Kätsch und Ingrid Schmid zur Kennenlernstunde in der Realschule Hüsten zusammen. Letztere bedankten sich für den reibungslosen Ablauf der Stunde und gratulierten herzlich zum Teilnehmerrekord.

Acht Jahre JuleA sind eine Rückschau wert...

Arnsberg. Vor acht Jahren - im Jahre 2006 - wurde das Projekt "Jung lehrt Alt" (JuleA) von den Arnsberger SeniorTrainern Wolfgang Rochna und Eduard Kuntz vorbereitet und in den Stil gestoßen. Wolfgang Rochna hat die Daten des Projektes zusammengefasst - hier eine Auswahl der JuleA-Meilensteine (bearbeitet von Frank Albrecht).

 

Schon im Mai 2008 (Korrektur RSH: nicht 2006 wie im WA angegeben) konnte das Projekt mit einem 1:1-Unterricht an den Realschulen in Arnsberg und Hüsten starten. Mit den Fächern "Computerkunde", "Handy" und "Situationsenglisch" legte man sich auf Unterrichtsfächer fest, die bis heute unterrichtete werden.

Das "Baby" JuleA entwickelte sich prächtig weiter: Dezember 2010 erhielt die Stadt Arnsberg den Deutschen Engagementpreis u.a. für das Projekt JuleA. Die Öffentlichkeit war noch stärker an JuleA interessiert. Berichte in Fernsehen, Rundfunk und Printmedien folgten.

 

 

Neue schulische JuleA-Projektleiter:

Ute Hövetborn und Gunnar Jacobs