Ehemaligentreffen in Stockum

 

Kristina Zimmer:

Prüfung bestanden!

 

1. Platz beim Battle of Sing für Jörg Decker und den JCO

 

Informationen zu Karrierechancen im Handwerk

 

Sponsoren-Sternwanderung am Schuljahresende;

Bilanz

 

Beteiligung des Technikkurses Kl. 10 am RWE Schulwettbewerb „Energie mit Köpfchen“

Gruppe 1: Energie-Projekt für „Schul(kindergarten)kinder“: „Kinder – Energiesparer von morgen!“

„Wie, wie, wie bekommt man Energie?“ So erklang es am 29. März aus dem Forum. Die 15 zukünftigen Schulanfänger des benachbarten Kindergartens Vogelbruch können nun beantworten, wie der Strom zur Lampe kommt. An sechs Nachmittagen haben sie gesungen, gebastelt, gemalt, gestaunt und so spielerisch verschiedene Möglichkeiten der Gewinnung regenerativer Energien (Solar, Wind und Wasser) kennen gelernt.

 Zum Thema Solarenergie besichtigten wir beispielweise ein Wohnhaus, dessen Dachfläche nur "aus" Solarzellen (Photovoltaik) besteht. Wir suchten ein Haus auf, das mit Kollektoren zur Warmwassererzeugung (Solarthermie) bestückt ist und führten anschließend Versuche zur Energieerzeugung per Solarenergie durch. So fingen wir beispielsweise Sonnenstrahlen mit einem "Sonnenspiegel" ein, um damit stromlos leckeres Schokoladenfondue zu genießen. Mit Solarzellen beleuchteten wir unser Solar(modell)haus und ließen ein Solarauto fahren. Zum Thema Windenenergie bauten wir ein Windkraftanlagenmodell. Dieses Modell diente uns als Grundlage für die Erklärung des Prinzips der Stromerzeugung per Windkraft. Mit den Kindern setzten wir das Thema spielerisch um, indem wir mit ihnen Windräder aus Papier erstellten. Wasserkraft erzeugt ebenfalls "Stromenergie", so erlebten es die Kinder an unserem Wasserrad. Wir zeigten die Stromerzeugung mit Hilfe eines Wasserradmodells, brachten damit eine Glühlampe zum Leuchten und setzen einen Propeller in Bewegung. Im Anschluss an unsere Experimente erstellten die Kinder Zeichnungen von Wasserrädern und setzen somit das Erfahrene zeichnerisch um.

 Das abwechslungsreiche Programm hatten sieben Schülerinnen und Schülern des Technikkurses der Klassen 10 unter Anleitung ihrer Lehrerin Petra Kapsch entwickelt. Geeignete Versuche mussten erprobt und Modelle erstellt werden, um den Kindergartenkindern das komplexe Thema verständlich zu machen. Die Bemühungen waren nicht vergeblich: Bei der Abschlussveranstaltung bewältigten die Kinder die aufgebauten Stationen und das Abschlussquiz zu den verschiedenen Themen mit Begeisterung und Bravour. Für ihre erfolgreiche Teilnahme am Energieprojekt wurden die Kleinen mit einer Energiesparer-Medaille und einer Urkunde ausgezeichnet. Außerdem hielten die Technikschüler noch eine tolle Überraschung bereit: Jedes „Schul(kindergarten)kind“ erhielt eine kleine Taschenlampe, mit der es durch Kurbeln selbst Strom erzeugen kann.

Gruppe 2: Rainwater to energy!

Folgendes war unsere Idee: Wir wollten Regenwasser zur Stromerzeugung nutzen. Unser Plan sah vor, ein Modell zu erstellen, an dem wir zeigen konnten, dass mit Regenwasser Strom erzeugt werden kann. In Wasserkraftwerken wird dieses Prinzip sehr erfolgreich angewendet. Wir wollten dieses Prinzip jedoch auch für den „Hausgebrauch“ nutzbar machen. Unser Modell war so geplant: Auf dem Dach unseres „Hauses“ sollte in einem Kanister „Regenwasser“ gesammelt und gestaut werden. Bei Bedarf sollte das gestaute Regenwasser kontrolliert über ein Fallrohr nach unten geleitet werden. In dieses Fallrohr wollten wir eine Düse integrieren, die das Wasser auf die Schaufelräder einer Turbine lenkt. Dadurch wird die Turbine in Rotation gebracht. Die Welle der Turbine ist mit der Welle eines Generators (dazu verwendeten wir einen Fahrraddynamo) verbunden. Dieser wandelt die mechanische Energie in elektrische Energie um. Um dies zu verdeutlichen, schlossen wir eine Glühleuchte an den Dynamo. Vielleicht, so dachten wir, könnte man dieses Prinzip so ausbauen, dass man die „erzeugte“ Energie zur kurzfristigen Beleuchtung von wenig genutzten Gebäuden (z. B. Gartenhäuschen oder Geräteschuppen) verwenden kann. Dazu wäre ein Speichermedium nötig. Der Generator könnte dann an eine Batterie angeschlossen werden, in der die elektrische Energie in chemische Energie umgewandelt würde. Zeiten ohne Regenfälle könnten somit überbrückt werden. Soweit die Theorie. Wir haben viel recherchiert, gelesen, getüftelt und ausprobiert. Wir haben gesägt, geschraubt, gebohrt, geklebt, Gewinde geschnitten und vieles mehr. Für kurze Zeit haben wir es tatsächlich geschafft, das Wasserrad in Bewegung zu setzen. Leider reichte diese Zeit nie aus, um ausreichend bzw. eine konstante Spannung zu erzeugen. Was wir auch probiert haben, mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln sind wir leider gescheitert. Trotzdem müssen wir sagen, es war eine spannende Zeit. Wir haben viel daraus gelernt!