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Sponsoren-Sternwanderung am Schuljahresende

 

Klassenfahrt der 6a/f, 6b und 6d
 vom 23. – 25.März 2015  nach

Brilon-Föckinghausen

 

Als ich um 9 Uhr auf dem Parkplatz Große Wiese eintraf, waren doch schon etliche meiner Klassenkameraden mit ihren Eltern da. Unsere Geduld wurde auf eine harte Probe gestellt, denn der Bus, der uns nach Föckinghausen ins Landschulheim bringen sollte, hatte Verspätung. Um 9:25 Uhr kamen die beiden Busse. Nachdem im Anhänger alle Gepäckstücke verladen waren, fuhren wir, die Schüler der Klassen 6a/f, b und d, bereits 10 Minuten später ab. Begleitet wurden wir von unseren Klassenlehrern Anne Wildermann, Dr. Gerhard Wagner, Ute Moors und außerdem von Dr. Anke Busemann, Petra Kapsch und Johanna Schweins.

Zum Glück war die Fahrt nur kurz, so dass wir um 11 Uhr unsere Zimmer beziehen konnten. Mein Bettnachbar hatte keine Ahnung, wie man ein Bett bezieht. Da ich mein Bett auch zu Hause selbst beziehen muss, konnte ich ihm einige Tipps geben.

Danach haben wir uns Zimmer nach draußen begeben, wo wir im Wald bis zum Mittagessen eine kleine Hütte aus Ästen gebaut haben. Etliche meiner Mitschüler spielten Fußball auf dem Tartanplatz. Um 12:30 Uhr gab es Mittagessen, was erstaunlich lecker war. Vor allem fand ich es gut, dass es Nachtisch gab. Und dann wurde es ernst.

Um 14:30 Uhr traf sich meine Klasse mit Jenny und Hendrik von der Seilschaft zur Vorstellungsrunde. Die wichtigste Regel der zwei Tage war: Wenn einer redet, dann sind die anderen leise und hören aufmerksam zu, sonst warten wir und warten und es dauert und dauert!!! War das nervig, denn ständig quatschte wieder einer dazwischen oder laberte mit seinem Sitznachbarn. Die Spiele waren am ersten Tag ganz o.k., doch Paarlaufen auf Geschwindigkeit war recht schwierig, denn man musste sich auf den Partner einstellen. Leider war ich im Team mit dem Langsamsten unserer Klasse, aber die anderen stellten sich so blöd an, dass wir beiden es doch noch ganz knapp vor ihnen schafften, die freie Stelle zu erreichen.

Beim nächsten Spiel wurde uns allen deutlich vor Augen geführt, dass sich unsere Klasse überhaupt nicht organisieren kann. Absprachen zu treffen wäre für den Erfolg entscheidend gewesen. So haben wir nur 5 von 24 Punkten erreicht! Beim letzten Spiel des Tages wurde von Jenny und Hendrik viel Wert auf das Einhalten der Regeln gelegt. Sobald nur einer von uns die Regeln verletzt hatte, mussten wir wieder von vorne beginnen. Das war wirklich schrecklich nervig, weil wir mehrere Male kurz vor Ende des Spiels wegen eines unaufmerksamen Mitschülers wieder von vorne beginnen mussten. Doch dann entwickelten wir Ehrgeiz und strengten uns an, so dass wir dann doch nach einer Stunde zum Ziel kamen. Unser Fazit: Wenn wir uns alle an die Regeln halten, dann kommen wir schneller zum Ziel!

Zum Glück war um 17 Uhr Schluss und bis zum Abendessen hatten wir Freizeit. Ab 20 Uhr musste sich jeder Schüler an einem von drei Programmpunkten beteiligen. Ich entschied mich für die Nachtwanderung. Es war gespenstisch im Wald, denn außer unseren Taschenlampen gab es keine Beleuchtung. Leider waren wir so laut, dass alle Tiere für die nächste Zeit dieses Gebiet meiden werden.

Dann kam die Nacht. Unsere Lehrer kamen so gut wie nicht zum Schlafen. Das Duschen von zwei Jungen aus meinem Zimmer um 4:30 Uhr sowie das Klavierspielen um 6:30 Uhr fand Frau Moors gar nicht witzig. Wir hatten auch nicht damit gerechnet, dass sie so schnell aus dem Bett kommt!

 

An diesem Morgen waren wir richtig müde. Nach dem Frühstück um 8:30 Uhr ging es mit der Seilschaft in den Wald zum Mohawk-Walk1. Meine Klasse brauchte drei Stunden, um die gestellte Aufgabe zu erledigen. Hinterher waren wir stolz darauf, dass wir es geschafft hatten. Nach dem Mittagessen ging es um 13:45 Uhr weiter. Bei den Spielen am Nachmittag war das Einhalten der Regeln wieder Thema. Das ist unserer Klasse immer noch sehr schwer gefallen. Das „Petzen“ machte ein Spiel fast unmöglich! Das war echt nervig.

 

Durch das Programm der Seilschaft hat unsere Klasse eine ganze Menge gelernt. An diesen Baustellen werden wir nach den Osterferien weiterarbeiten. Ich wünsche mir, dass einige meiner Klassenkameraden ihr Verhalten positiv verändern.

Auch an diesem Abend habe ich mit meinen Mitschülern gespielt: zuerst Tischtennis und dann erlernte ich noch ein russisches Kartenspiel. Obwohl wir wieder die Nacht durchmachen wollten, sind wir wohl kurz nach Mitternacht eingeschlafen, so dass unsere Lehrer auch eine etwas ruhigere Nacht hatten. Morgens mussten wir sogar geweckt werden!

Nach dem Frühstück mussten wir unsere Zimmer räumen und Ordnung schaffen. Gar nicht so leicht! Die Müllberge waren beeindruckend!

 

Zum Abschluss machten wir zur Erinnerung noch ein Klassenfoto und dann ging es zurück nach Hüsten.

 

1 Das Aktionsfeld für den Mohawk-Walk sind mehrere niedrig über den Boden gespannte Seile in einer Länge von je ca. einem bis fünf Meter, die gemeinsam einen Parcours bilden, den alle Teammitglieder bewältigen sollen, ohne den Boden zu berühren. Die Teammitglieder können diesen Parcours aus Seilen nur dann bewältigen, wenn sie sich gegenseitig unterstützen.