Ehemaligentreffen in Stockum

 

Kristina Zimmer:

Prüfung bestanden!

 

1. Platz beim Battle of Sing für Jörg Decker und den JCO

 

Informationen zu Karrierechancen im Handwerk

 

Sponsoren-Sternwanderung am Schuljahresende;

Bilanz

 

Paris - nous voilà!

Eintauchen in eine Welt von atemberaubenden Konstruktionen – Baudenkmälern - Historie

Montag, 15.7.13: Aufbruch nach Paris-Bagnolet

Montag, 8.00 Uhr es geht los. Wir machen einen stopover in Köln. Kurze Dombesichtigung, Einteilung in Kleingruppen, die Herzchengruppe kommt zu spät, dann auf nach Paris, die schönste Stadt der Welt. Belgien rauscht an uns vorbei, die Netze ändern sich. Aufgepasst: Ab jetzt kostet jeder Anruf für alle Beteiligten!

,,Frau Gödde, die sprechen hier französisch, aber ich habe auf Englisch geantwortet.“ Kicher, Gegickster, alles ganz lustig, aber teuer.

 

17.00 Uhr, wir kommen an. Ein Banlieu, ein schäbiger Vorort: Bagnolet, entsetzlich, erfüllt alle Klischees eines deprimierenden Vorstadtbezirks. Erst einmal auspacken, erste Kontaktaufnahme zu Einheimischen, alle mit Migrationshintergrund und nur einem Wunsch: dem Betreten der Hotelzimmer. An der Rezeption werden wir gewarnt, bitte keinen Kontakt. Die letzte station de métro, ,,Gallieni“, merkwürdige Gestalten reisen mit. Erhöhte Alarmbereitschaft, enger Körperkontakt mit unseren Taschen. Ausstieg Rambuteau, Flunch, ein sehr zu empfehlendes Schnellrestaurant mit gesundem Futter.

 

Dann vorbei am Centre Georges Pompidou, auf nach Notre Dame, atemberaubende Beleuchtung. Feuerschlucker, ein Podest, man kann fast auf das Dach der Kirche schauen. Wir genießen einfach nur da zu sein. Wir sitzen auf den Stufen und starren die Kirche an, on prend beaucoup de photos.

Die SchülerInnen sind fasziniert, die Größe der Gebäude ist gewaltig.

 

Dienstag, 16.7.13: Stadtrundfahrt

Heute Stadtrundfahrt mit Alexandre. Wir sehen den Louvre, Place de la Concorde, les Tuileries, le Grand Palais und die vielen Bauten entlang der Seine: La Conciergerie, Musée d´Orsay, la Samaritaine und la Trocadero mit la tour Eiffel. Dann l´Arc de Triomphe mit der Champs Elysées, ein unüberschaubares Verkehrschaos, aber jeder kommt irgendwie weiter. Jeder achtet auf den anderen, denn es werden zu Verkehrsunfällen keine Polizisten mehr hinzugezogen. Jede Partei bezahlt ihren eigenen Schaden.

In St. Germain werden wir abgesetzt und gehen zu Fuß zum Quartier Latin. Es ist sehr heiß, 32° Grad, die Luft steht in den Gassen. Die alten Bauten geben dem Betrachter das Gefühl, dass die Welt hier stehen geblieben ist, ein Gefühl der Sicherheit, etwas, das bleibt. Seit 200 Jahren scheint sich in diesem Zentrum nicht viel verändert zu haben. Man sieht die Zeit von Napoléon, man sieht die armen Soldaten durch die Straßen ziehen, Militärparaden für einen gelungenen Sieg. Vom 14.7., le quatorze juillet, sind noch die letzten Spuren der Nationalfeierlichkeiten zu sehen. Die umgekippten Stühle der Sitzreihen bieten ein fragwürdiges Bild.

Eine Stadt auf Expansionskurs wie alle europäischen Großstädte. Der sich anschließende Rundgang durch das ehemalige Studentenviertel strapaziert Lehrer und Schüler. Es ist schwül und laut. Die Schüler tragen brav ihre Referate vor, doch nach île de la Cité bleiben die Schüler auf einem nahegelegenen Inselchen in der Nähe der Pont Neuf. Sie sind erschöpft. Paris ist anstrengend im Juli. Hinzu kommen viele Touristen und die unermüdlichen Händler mit ihren kleinen Stahleiffeltürmen. Jeder versucht sein Glück.

 

Mittwoch, 17.7.13: Versailles

Versailles, ein Schloss der Superlative, der Sonnenkönig Louis (14 XIV) quatorze hat wahre Wunder vollbracht. ,,L' état c´est moi“ - Ich bin der Staat. So zentralistisch wie seine Regentschaft, so ist auch das Schloss mit seinen Gärten angelegt: Er liegt in seinem Bett im Mittelpunkt seines Schlosses, die Sonne geht vor ihm auf mit Blick auf die Gärten.

Die Schlange von Touristen bewegt sich in einem langsamen Einheitstempo vorwärts - vor dem Schloss und im Inneren ebenso. Bei jedem Museumsbesuch wird man durchgescheckt, die Rucksäcke darf man neuerdings behalten.

Mit computeranimierten Vorstellungen wird das Zeitalter des 18. Jahrhunderts eindrucksvoll dargestellt. Im Spiegelsaal, dem Highlight des Schlosses, zieht das Leben am Hofe an einem mit den unendlichen Festen und Tänzen vorbei. Wer hier damals verkehrte, brauchte sich keine Gedanken um seine Existenz zu machen. Der König beschloss, dass er und seine Gattin keine Privatpersonen waren, seine Frau sollte für das Volk tanzen. So vergisst man leicht, dass ein Großteil der Bevölkerung, der nicht bei Hofe ein- und ausging, hungerte. Eine Umkehrung kam durch die großen Denker, denen ein Licht aufging, was schließlich in der französischen Revolution endete.

Die Gärten atemberaubend, besonders zur Sommerblüte ein einziger Lustgarten, der zum Verweilen einlädt.

Der Rück- bzw. Hinweg dauert je nach Verkehrslage 20 Minuten oder 2 Stunden. In der Nähe unseres Hotels Ibis Budget gibt es ein Shopping-Center, wir gehen Souvenirs kaufen.

 

Abends nach dem Abendessen fahren wir mit der Métro nach Montmartre. Die große Basilika Sacré Coeur erstrahlt in weißem Kalksandstein. Einige von uns erklimmen die Stufen, andere nehmen die Funiculaire zur Kirche. Menschenmassen sitzen auf den Stufen und genießen den Sonnenuntergang mit Blick auf Paris. Das Paris der Künstler, Maler und Musiker wird durch die Ströme von Touristen fast entfremdet, dennoch hat der Stadtteil den eigentlichen Dorfcharakter nicht verloren. In schönen stilvollen Restaurants der zwanziger Jahre sitzen wir auf einem Bürgersteig und beobachten die Vorbeiziehenden. La Crémaillère (die Zahnradbahn) ist ein Restaurant aus der Jugendstilepoche, das Interieur sehr stilvoll gehalten, Tiffanyleuchten, verschnörkelte Decken und Livemusik.

 

Donnerstag, 18.7.13: Louvre

Der Louvre, ein Museum riesig, überdimensional. Früher als Residenz genutzt, heute Anziehungspunkt für eine Heerschar von Touristen. Sous-sol, im Keller Restaurants und Geschäfte, von oben aber nicht erkennbar.

Vor dem kleinen Bild der Mona Lisa tummeln sich und verweilen viele Menschen. Was hat sich Leonardo dabei gedacht, eine einfache Frau aus der Bürgerschicht zu malen. Ein zufriedenes Lächeln, Mutter zweier Söhne und ein Ehemann, der ihr gerade ein Haus gebaut hat.

Gegenüber Gemälde, die fünf Mal so groß sind und weitaus bedeutungsvoller. Ferdinand III. und Isabell erhalten 1491 den Schlüssel zu der letzten Festung in Andalusien. Der Islam ist besiegt und das Christentum breitet sich aus.

Den Nachmittag verbringen wir auf einem „bateau bus“ auf der Seine. Die Sonne brennt uns ins Gesicht, doch wir genießen den Ausblick auf Notre Dame, den Louvre, la Samaritaine, Musée

d´Orsay und die Gerichtsgebäude. Der Fahrtwind sorgt für eine kleine Abkühlung.

 

Am Eiffelturm hält unser Boot, wir steigen aus und genießen von hoch oben einen atemberaubenden Ausblick über Paris. Die Häuser und Gebäude erscheinen winzig und klein. Die Personen sind kaum zu erkennen. Es ist schön, einmal die Welt aus der Vogelperspektive zu erblicken.

Ein unvergessliches Ereignis. Was bleibt, der Wunsch, die Welt anzuhalten, Augenblick verweile...

 

Claudia Gödde

 

Faszinierendes Paris – wir waren da!

Kurzfassung aus Zweitperspektive

Erlebnisreiche Tage in Paris verbrachten 32 Schüler und Schülerinnen der Französischkurse der Klassen 7 und 8. In nur 3,5 Tagen kurz vor den Sommerferien erlebten die Schüler die wichtigsten Highlights von Paris. Ein strammes Programm sorgte, neben den Temperaturen von über 32 °C, für erschöpfte und total begeisterte Schüler. Obwohl das Fahren mit der stets überfüllten Metro jedes Mal eine Herausforderung war, beeindruckte die Metro jedes Mal.

Am Ankunftsabend sorgte ein Spaziergang durch das Gründerzentrum von Paris für erste Begeisterung. Die Kathedrale Notre-Dame, gepaart mit Vorführungen von Feuerschluckern und anderen Künstlern, führten zu ersten strahlenden Gesichtern.

Am nächsten Tag stand eine Stadtführung auf dem Programm. Vormittags ging es mit Stadtführer und Bus quer durch Paris; am Nachmittag wurde das Quartier Latin zu Fuß inspiziert. Der Eiffelturm mit seiner Illumination beendete den eindrucksvollen Tag.

Nach einer nur kurzen Nacht (7.00 Uhr Frühstück!) ging es nach Versailles. Leider hatten mehrere tausend Menschen die gleiche Idee. Bei Temperaturen von über 30°C hieß es folglich „anstehen“! Nach zwei Stunden Wartezeit durfte das Schloss mit Audioguide endlich erkundet werden. Unser Fazit: Es war toll, jedoch leider viel zu voll!

Abends ging es dann zum Montmartre. Nach dem Erklimmen der vielen Stufen, einige bevorzugten auch die Fahrt mit der Strandseilbahn, bot sich ein sensationeller Ausblick auf Paris. Nach dem Besuch der Basilika Sacré-Cœur zog das Dorf Montmartre mit seinen Künstlern und lauschigen Plätzen alle in den Bann!

Am (leider) letzten Tag besuchten wir den Louvre, hier wollte jeder einen Blick auf die Mona Lisa werfen. Mit Hilfe eines Nintendo 3DS konnte jeder seinen individuellen Weg durch das drittgrößte Museum der Welt finden und Animationen und Informationen zu jedem Exponat erleben. Über die Seine ging es dann zu einem weiteren Besuch des Eiffelturms. Eine Fahrt zur 2. Etage mit dem imposanten Rundumblick über Paris durfte natürlich nicht fehlen.

Die Nachtfahrt nach Hause bot endlich Zeit zum Schlafen. Alle Beteiligten waren nach dem Programm erschöpft, aber total begeistert!

 

Paris – wir kommen!

Vorbereitung der Parisfahrt im Juli 2013

Paris ist eine faszinierende Stadt! Dies erfuhren jetzt die Schüler und Schülerinnen der Neigungskurse Französisch und Technik der Jahrgangsstufe 8. Auf Einladung unserer Schule informierte Dr. Gerhard Brüser über die verschiedensten Aspekte der französischen Hauptstadt. Dr. Brüser, ehemaliger Leiter der Volkshochschule Arnsberg, kennt Paris wie seine Westentasche. So leitet er, über seinen Ruhestand hinaus, regelmäßig Fahrten nach Paris und andere Metropolen.

In seinem überaus interessanten Diavortrag lieferte er Einblicke in die Entwicklung der Stadt vom Mittelalter bis heute, Informationen über die bekanntesten Sehenswürdigkeiten, bis hin zu Tipps zum Fahren mit der Metro. Viele Insider-Tipps über das alte und neue Paris, Sehenswürdigkeiten, die weltberühmt sind und solche, die ihren eigenen Reiz haben, wurden in dem lebhaften Vortrag über die Metropole weitergegeben. Kein Wunder, dass die Vorfreude auf die Anfang Juli stattfindende Fahrt jetzt noch einmal enorm gestiegen ist.