Ehemaligentreffen in Stockum

 

Kristina Zimmer:

Prüfung bestanden!

 

1. Platz beim Battle of Sing für Jörg Decker und den JCO

 

Informationen zu Karrierechancen im Handwerk

 

Sponsoren-Sternwanderung am Schuljahresende;

Bilanz

 

Sozialwissenschaften

Schüler haben bei U18-Wahl abgestimmt

 

Schüler der Realschule Hüsten (PöG 7: 2 Kurse, PöG 8: 2 Kurse, PöG 9, SW 10 und 9c) haben bei der U18-Wahl mitgemacht.

Freitag, den 15. September öffnete das U18-Wahllokal im Jugendzentrum Hüsten seine Tür für alle Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren, und die Schüler gaben so ihre Stimme ab, als dürften sie bei der Bundestagswahl selbst mitwählen. Auf der Flipchart im Vorraum des Wahllokals konnten Schüler ihre Wünsche an die Politiker äußern.

Die Klasse 9c von Frau Früchtl wurde von Reporter Dirk Hammel für die Sendungen WDR aktuell und Lokalzeit Südwestfalen sogar im Klassenraum und im Wahllokal interviewt und gefilmt.

 

WDR aktuell | 15.09.2017 | 01:26 Min. | Verfügbar bis 15.09.2018 | WDR

 

Die U18-Wahl ist eine bundesweite Aktion für Jugendliche, die den Minderjährigen Lust auf Politik machen soll. Sie sollen dabei unterstützt werden, Politik zu verstehen, Unterschiede in den Parteiprogrammen zu erkennen und Wahlversprechen von Politiker_innen zu hinterfragen. Für die U18-Wahl zur Bundestagswahl übernimmt der Landesjugendring NRW die Landeskoordination in NRW, gefördert durch Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport.

 

Michael Voß zu Besuch

Sowikurs 8 zeigt ein hohes Maß an selbständigem und motiviertem Arbeiten

Der Sowikurs 8 von Tanja Früchtl nahm von Oktober bis Dezember 2014 im Rahmen eines Projektes am Wettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema „Keine Party ohne Drogen ?!“ teil. Die Schülerinnen Jasmin Diedrich und Ronja Köhle engagierten sich in besonderer Weise, indem sie selbstständig Kontakt zur Koordinationsstelle Suchtvorbeugung der Stadt Arnsberg aufnahmen und Herrn Michael Voß einluden, sie im Unterricht zu besuchen. Herr Voß sagte zu und beantwortete geduldig und ausführlich die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler zum Thema Sucht und Drogen. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, welche psychischen und körperlichen Folgen die Einnahme von Drogen nach sich ziehen, welche Ursachen zum Drogenmissbrauch führen können, welche Therapiemöglichkeiten es gibt und wovon die Erfolgsaussichten dieser Therapieformen abhängen können.  Der Sowikurs 8 war sehr begeistert von dem Besuch.

Alanis Weber und Melina Kösling führten zusätzlich freiwillig ein Interview mit einem ortsansässigen Anwalt durch. Dieser erklärte ihnen die rechtliche Situation im Falle eines Drogenmissbrauches sowie die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Jugendamt und Gericht. Eine weitere Schülerin, Anastasia Bondarenko, wiederum führte zusätzlich ein Gespräch mit der Polizei. Darüber hinaus wurden E-Mail-Kontakte zu diversen Kliniken und Psychologen hergestellt und zahlreiche weitere Anrufe von Schülern des Sowikurses geführt. Frau Früchtl lobte das Engagement, die Selbständigkeit und das motivierte Arbeiten der Schüler sehr.

Diese erstellten mit all den Informationen eine Informationsbroschüre mit Fotostory für die Bundeszentrale für politische Bildung. So wurde von einigen eine Fotostory mit Playmobil-Männchen erstellt, andere wiederum kreierten einen Comic oder standen selbst vor der Kamera. Eingeschickt wurde letztlich die Broschüre, die mithilfe von Playmobil – Männchen erstellt wurde.

Kurs 7 sw zu Besuch bei Bürgermeister Vogel

Super, dass Bürgermeister Vogel sich Zeit für uns genommen hat!
Super, dass Bürgermeister Vogel sich Zeit für uns genommen hat!

Der Kurs Sozialwissenschaften 7 unter der Leitung von Petra Ziegler traf am 26.11.14 den Arnsberger Bürgermeister Hans-Josef Vogel im Konrad-Adenauer-Saal des Rathauses. Er nahm sich trotz seines vollen Terminplanes und einer bevorstehenden Ratssitzung noch die Zeit, unseren Schülerinnen und Schülern ihre Fragen zu beantworten.

Besonders interessierte die Jugendlichen der Tagesablauf des Stadtoberhauptes: Ein 12 bis 16 Stunden-Tag ist ihn keine Seltenheit. Seine Aufgaben erstrecken sich von Verwaltungsangelegenheiten über den Aufbau einer guten Infrastruktur, um dem demografischen Wandel zu begegnen und junge Leute in die Stadt zu holen, bis hin zu Einsparungen, um mit den Einnahmen haushalten zu können.

Beeindruckt waren die Realschüler vor allem davon, wie souverän Herr Vogel auf ihre Fragen einging.

Dass der Bürgermeister allein Hauptverantwortlicher einer Kommune ist, gilt erst seit ca. 15 Jahren. Davor haben sich Stadtdirektor und Bürgermeister die Aufgaben geteilt.

 

Jugendoffizier Heiner Garvens am 11.03.2013 zu Besuch in den Klassen 10b und 10d

Jugendoffizier Heiner Garvens
Jugendoffizier Heiner Garvens

Kapitänleutnant Heiner Garvens, Jugendoffizier Arnsberg, kam auf Einladung von Petra Ziegler in den Politikunterricht der Klassen 10b und 10d, um über Aspekte deutscher Sicherheits- und Verteidigungspolitik zu informieren.

Die Schüler/innen hatten die Aufgabe der Bundeswehr in den Bündnissystemen UNO/NATO und EU erarbeitet und konnten ihr Wissen während des lebendig gestalteten Vortrags anwenden. Schnell kam nämlich eine angeregte Diskussion zustande, da die Schüler und Schülerinnen ihre Fragen jederzeit während der PowerPointPräsentation stellen durften. Insbesondere die aktuellen Auslandseinsätze der Bundeswehr in den verschiedenen Problemgebieten, z.B. aktuell in Afghanistan und Mali, und der Patriot-Einsatz in der Türkei mit deutscher Beteiligung fanden das Interesse der Schüler. Hier wurden nämlich viele Bilder, Eindrücke und Antworten vermittelt, die die Jugendlichen allein durch die Arbeit mit dem Schulbuch oder über Internetrecherche nicht hätten gewinnen können.

 

Erfolgreicher Abschluss der Geothermiebohrung

Perspektiven zur Förderung des Stadtteils Hüsten entwickelt

Im Stadtteil Hüsten, direkt neben dem Gebäude B unserer Schule, konnten Ende Januar 2012 die Bohrarbeiten an der 3000 Meter tiefen Erdwärmesonde abgeschlossen werden, und seit dem 4. Februar fließt heißes Wasser aus der Tiefe mit einer Temperatur von über 55 Grad Celsius. Es soll für das benachbarte „NASS“ genutzt werden und zukünftig vielleicht auch zur Heizung der Realschule dienen.

Schon im November 2006 besichtigte der ehemalige Lehrer Karl Bogdanow mit einer Klasse 7 die Baustelle, und sie ließen sich von Dipl. Ing. Ulrich Müller über Geothermie informieren. Leider konnten diese Schüler den erfolgreichen Abschluss des Projekts nicht mehr während ihrer Schulzeit erleben, da es zu vielen unvorhersehbaren Verzögerungen kam. Die ersten Förderrohre waren der großen Belastung nicht gewachsen, und erst nach Einbau der Tiefe-Erdwärmesonde, einer Kombination aus Stahl und Kunststoff (Polypropylen), konnte die Förderung des heißen Wassers und damit das Energiesparen zum Nutzen des städtischen Haushalts beginnen.

In diesem Jahr haben sich die Klassen 10c, 10d und ihre Politiklehrerin Petra Ziegler mit dem Pilotprojekt Geothermie beschäftigt und Perspektiven zur Förderung des Stadtteils Hüsten aufgestellt. Ihre Ergebnisse wollten die Klassen zeigen, wenn die am städtischen Projekt Beteiligten im Rahmen einer überregionalen Pressekonferenz weitere Details vor Ort vorstellen. Leider kann diese Veranstaltung aufgrund politischer Veränderungen erst im nächsten Schuljahr stattfinden, denn der neue Bundesumweltminister Peter Altmaier kann so schnell keinen Termin finden. Die geplante Energiewende macht schließlich viel Arbeit!

 

Franz Müntefering am 03.09.2010 zu Besuch in der 10d

Wer es besser haben will, muss sich kümmern, meckern reicht nicht!

Eigentlich wollte die Klasse 10d den Bundestagsabgeordneten Franz Müntefering ja während ihrer Abschlussfahrt in Berlin treffen, da er aber während dieser Zeit nicht in Berlin weilen würde, besuchte er die Schüler und Schülerinnen kurzerhand am Freitag, 03.09.2010 in ihrem eigenen Klassenraum.

Sie hatten sich gut darauf vorbereitet, und der Stargast aus Berlin brachte viel Zeit mit. Schnell war das Eis gebrochen, als er von seinen persönlichen Erinnerungen an Hüsten erzählte. Ja, die Hüstener Kirmes habe es ihm zur Jugendzeit angetan, besonders die Raupe, deren Verdeck sich bei der Fahrt für kurze Zeit schloss. Ein Hit seien auch die Reibekuchen gewesen, mit denen der Kohldampf nach dem Krieg gestillt werden konnte.

Gerne erinnerte er sich auch an die Fußballspiele zwischen Sundern und Hüsten 09. Mit 18 habe er allerdings das Kicken beendet, weil seine Freundin sauer war, dass er zu selten Zeit für sie hatte.

Die Schüler scheuten sich nicht, zuerst einmal persönliche Fragen zu stellen, z. B. ob sich der MdB nicht geschämt habe, nur die Volksschule besucht zu haben. Müntefering stellte klar, das sei zu seiner Zeit völlig normal gewesen. Er habe zwischen 18 und 25 Jahren viel gelesen und sich weitergebildet. Auf Selbstbewusstsein und Sozialkompetenz komme es an. Man dürfe nicht in der Masse untergehen.

„Bildung misst man nicht nur in IQ!“

 

Ob „Politiker sein Traumberuf sei?“ Den erlernten Beruf des Industriekaufmanns habe er gerne ausgeübt. Jeder habe Talente für mehrere Berufe. Nach der Geburt seiner ältesten Tochter habe er sich entschieden, erst einmal die Kommunalpolitik mitzugestalten, später habe er sich auch bemüht, in den Bundestag gewählt zu werden, nicht sofort mit Erfolg.

„Sieg ist eine Sache auf Zeit, Niederlage aber auch!“

In die SPD sei er eingetreten wegen der neuen Ostpolitik unter Willy Brandt und weil er eine offene und tolerante Partei gesucht habe. Reaktionäre Politiker hätten damals noch von der „gemeinschaftszersetzenden Berufstätigkeit der Frauen“ gesprochen und Willy Brandt als Bundeskanzler abgelehnt, da er ein uneheliches Kind sei.

 

Beeindruckt zeigten sich die Schüler, als Müntefering vom täglichen Arbeitspensum und dem Ablauf einer Sitzungswoche berichtete.

„Körperliche Fitness ist wichtig!“ Das bedeute gesundes Essen, wenig Alkohol und Sport. Er selber lege mit seinen 70 Jahren täglich mindestens zwei Kilometer auf seinem Laufband zurück.

Als wichtigste Eigenschaften eines Politikers nannte er Leidenschaft für die Sache, Gesamtverantwortung und Augenmaß. Man müsse kämpfen für Sozialstaat und Demokratie.

„Alle Menschen sind gleich viel wert! Nicht hochmütig sein!“

 

Weitere Themen waren der Fraktionszwang, das Chipkartensystem für Kinder von Hartz- IV-Empfängern und Rente mit 67.

„Wir müssen Hochleistungsland bleiben, als Exportland müssen wir anderen Ländern helfen, langfristig denken, sammeln und führen.“

Franz Müntefering versicherte zum Schluss den Schülern und Schülerinnen, angesichts der demografischen Entwicklung liege eine gute Zukunft vor ihnen.

Aber es gelte auch: Wer es besser haben will, muss sich kümmern, meckern reicht nicht!