Heike Helber: 25-jähriges Dienstjubiläum

 

Aktion saubere Klasse im 1. Halbjahr 2029-2020

 

Zum Tode von Dieter Lanz am 12.01.2020

Dieter Lanz verstarb am 12.01.2020 im hohen Alter von 96 Jahren. Als Kriegsgefangener war er nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges als junger Mann Seminarist im von Abbé Franz Stock geleiteten „Seminar hinter Stacheldraht“ (1945 bis 1947) vor den Toren von Chartres in Frankreich.

 

Diese Zeit und die Persönlichkeit Franz Stocks haben das gesamte Leben von Dieter Lanz entscheidend geprägt. Auf vielfältige Weise hat er dazu beigetragen, das friedenstiftende Wirken des Abbé Franz Stock bekannt zu machen.

 

Zu erwähnen sind beispielhaft seine zahlreichen Publikationen, die Vorträge, die Entwicklung der Franz-Stock-Dauerausstellung im Fresekenhof, die vielen von ihm organisierten Reisen ins Nachbarland Frankreich und die daraus entstandenen Kontakte und Freundschaften.

 

Als Gründungsmitglied des Franz-Stock-Komitees, dessen Vorstand er bis zuletzt angehörte, hat er sich sehr engagiert in dessen Arbeit eingebracht. Dafür ist ihm das Franz-Stock-Komitee sehr dankbar. Papst Johannes Paul II. verlieh ihm im Jahr 2000 den Orden Pro Ecclesia et Pontifice. Die St.-Franziskus-Kirche in Arnsberg-Neheim trägt durch ihn auch die Handschrift Franz Stocks.

 

Das Franz-Stock-Komitee: „Wir trauern mit seiner Familie um einen treuen Weggefährten des europäischen Gedankens und wissen uns mit ihm in seiner christlichen Hoffnung auf das neue Leben der Auferstehung verbunden.“

 

Wolfgang Drucks am 24. November 2018 verstorben

Zum Tode von Margarete Brandenburger am 17.02.2018

"30 Jahre lang bestimmte sie maß­geblich das Unterrichts- und Erzie­hungsgeschehen an unserer Schule. Gemeint ist Frau Brandenburger, die am 28. Juni 2000 ihren letzten Schul­tag hatte. Dabei war sie nicht nur in ihren studierten Unterrichtsfächern Mathematik und Geographie eine exzellente und überaus sachkundi­ge Lehrerin.

 

Ihren anvertrauten Schülern liebe­voll zugetan, hat sie neben der Tä­tigkeit in Mathematik und Geographie Hervorragendes gelei­stet. Der Informatik-Bereich unse­rer Schule wäre ohne ihre aufopferungsvolle Arbeit, die sich oft bis in die Abendstunden hinzog, nicht auf dem Stand, auf dem er sich heute befindet. So hat Frau Brandenburger über viele Jahre mehr getan, als ihr der Stundenplan eigentlich abverlangte.

 

Darüber hinaus war sie auch im Lehrerkollegium eine anerkannte und allseits respektierte Pädagogin, wovon ihre Mitarbeit im Lehrerrat zeugt, dessen Vorsitzende sie lange Jahre war.

 

Frau Brandenburger wurde in Hamm-Heessen geboren. Am Pri­vaten Neusprachlichen Mädchen-gymnasium St. Michael in Ahlen (Westf.) machte sie im Jahre 1956 ihr Abitur. Studiert hat sie dann an der Universität in Münster. Danach folgte die Teilnahme an einem Realschullehrerkursus an der Päd­agogischen Akademie Bielefeld. Ihr erstes Staatsexamen machte sie 1961. Danach führte sie mindestens 30 Vorstellungsgespräche, ehe sie dann im gleichen Jahr ihre Lehrer­tätigkeit an der Städtischen Real­schule in Lengerich (zwischen Münster und Osnabrück gelegen) beginnen konnte. 1964 machte sie ihre 2. Staatsprüfung. Nach sechs Jahren „Familienpause" begann für Frau Brandenburger am 9.9.1970 ihre Tätigkeit an der Realschule Hüsten."  (Glanzlichter 1999/2000, S. 47)

 

Nach ihrer Pensionierung war sie eine wichtige Helferin in den ersten Stunden des Senioren-Internet-Cafés im Arnsberger Bürgerbahnhof, wo sie ihr Computerwissen viele Jahre lang ehrenamtlich weitergab.  

 

Am 17.02.2018 ist Frau Brandenburger im Alter von 82 Jahren gestorben.

 

Die Schulgemeinde der Städtischen Realschule Hüsten ist ihr zu großem Dank verpflichtet und wird ihr Andenken in Ehren halten!